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Führt eine Schönheitsoperation zu Komplikationen, sollen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung weiterhin bezahlen müss...

Widerstand gegen Qualitätszentrum

Mit einem nationalen Zentrum will Bundesrat Berset die Qualität im Gesundheitssystem verbessern. Die Spitäler und die Krankenkas...

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KRANKENKASSEN ⋅ Im Kanton Aargau soll eine schwarze Liste über säumige Krankenkassen-Prämienzahler eingeführt werden. Die Regier...

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    Freitag, 16. Mai 2014 15:46

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    Donnerstag, 15. Mai 2014 13:55

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    Donnerstag, 15. Mai 2014 09:08

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  • Die Gesundheit eines Schweizers kostet 709 Franken pro Monat

    Mittwoch, 14. Mai 2014 13:36

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  • Eine künstliche Beatmung für 46'704 Franken

    Mittwoch, 14. Mai 2014 13:23

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  • Schweizer Patienten sollen 300 Millionen zu viel bezahlen

    Mittwoch, 14. Mai 2014 11:35

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  • Freiwillig vorsorgen: Zweite oder dritte Säule?

    Montag, 24. Februar 2014 10:09

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    Samstag, 15. Februar 2014 12:00

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  • Hohe Systemwechsel-Kosten Wenn sechzig Krankenkassen sterben

    Freitag, 30. August 2013 11:55

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    Donnerstag, 29. August 2013 19:53

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So jung fürs Alter sparen?

Erster Job, erster Lohn: Nichts liegt da ferner, als an die Altersvorsorge zu denken. Ein Fehler?

Kein Geld oder keine Lust, fürs Alter zu sparen? Die Gründe, sich als Einsteiger nicht schon mit dem Ausstieg zu befassen, sind vielfältig und verständlich. Weil jedoch die Renten aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie der Pensionskasse kaum reichen werden, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten, ist es dennoch sinnvoll, sich früh mit der eigenen Vorsorge zu beschäftigen.

Wer sein Geld nicht auf ein einfaches Sparkonto legt, sondern sich für eine gebundene Vorsorge entscheidet, wird vom Staat mit einer tieferen Steuerrechnung belohnt. Das zeigt ein Beispiel: Der Zürcher Mathias Nüssli verdient netto 5000 Franken pro Monat. Ab seinem 25. Geburtstag zahlt er monatlich 100 Franken auf ein steuerbegünstigtes Säule-3a-Konto ein. Nüsslis Steuerrechnung reduziert sich dadurch um 300 Franken jährlich, womit seine effektiven Ausgaben für die Altersvorsorge nach zwölf Monaten bei 900 Franken liegen. Werden seine 3a-Gelder bis zur Pensionierung zu durchschnittlich drei Prozent verzinst, erhält er mit 65 Jahren rund 86'000 Franken (nach Abzug der Kapitalauszahlungssteuer). Über 50'000 Franken davon haben sich während der 40 Sparjahre dank Zinsen und Zinseszinsen angesammelt.

Zum Vergleich: Würde Nüssli erst am 35. Geburtstag zu sparen beginnen, sänke das Vorsorgekapital um rund 30'000 Franken. Bloss 9000 Franken davon hätte er in den Jahren von 25 bis 35 selber zahlen müssen. Die restlichen 21'000 Franken wären seinem Konto dank Zinsen und Zinseszinsen zugeflossen. Nicht vergessen sollte man die Steuern, die in diesem Zeitraum um 3000 Franken höher ausgefallen wären (siehe nachfolgende Tabelle).

WOFÜR WILL ICH JAHRELANG SPAREN?

Der Haken dabei: Um von den Steuervergünstigungen zu profitieren, ist eine gebundene Vorsorge nötig, die Säule 3a. Gebunden bedeutet: Das Geld ist bis zur Pensionierung blockiert und lässt sich weder in Not noch für grössere Investitionen abheben. Wer also eine Aus- oder Weiterbildung plant, einige Monate verreisen möchte, eine Familie gründet und deshalb eine längere Arbeitspause einlegt oder arbeitslos wird, kann nicht auf sein Vermögen zurückgreifen. Bevor man mit Einzahlungen in die Säule 3a beginnt, ist es daher sinnvoll, ein Budget zu erstellen. Was nach Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben bleibt, sollte grundsätzlich auf ein reguläres Sparkonto wandern, um dort ein vernünf­tiges finanzielles Polster zu bilden.

Ob dieses tatsächlich für einen bestimmten Zweck – nämlich die Zeit der Pension – gespart werden muss, hängt stark vom Lebensentwurf ab. Denn nur in wenigen Ausnahmen erlaubt das Gesetz einen vorzeitigen Bezug der Säule 3a. Aus diesem Grund sollte nach der Budgetfrage die eigentliche Hauptfrage zum Thema Sparen folgen: Wofür? Nur wer einen ungefähren Plan hat, wofür und über welchen Zeitraum er Geld zur Seite legen will, kann eine optimale Sparstrategie finden.

Wer im Verlauf der nächsten 15 Jahre ein Geschäft gründen möchte, im eigenen Heim wohnen oder die Schweiz verlassen will, dem bietet das Säule-3a-Sparen ein gutes Instrument, um sein Geld steuerbegünstigt und zu einem vernünftigen Zinssatz anzulegen – und das ohne Risiko. Obwohl das 3a-Vermögen bis zur Pension blockiert ist, lässt es sich in diesen drei Ausnahmefällen vorzeitig beziehen.

Wer sein Geld schon in jungen Jahren für die Pension zur Seite legen will, kann sich die lange Laufzeit zunutze machen und grössere Risiken eingehen, etwa mit Aktienanlagen. Das tatsächliche Risiko hält sich bei einer Anlagedauer von 30 bis 40 Jahren trotz allem in Grenzen, denn die Zeit glättet temporäre Schwankungen. Geeignet für solche Langzeitlösungen sind Vorsorgefonds, bei denen das Geld in Wertpapiere investiert oder ein Index abgebildet wird. Diese Variante ist zwar risikoreicher als ein gebundenes Vorsorgekonto, doch ist auch eine höhere Rendite möglich.

Grundsätzlich lässt sich das Geld bei Banken oder Versicherungen anlegen. Fast alle Banken verfügen über eigene 3a-Lösungen. Die Zinsen auf 3a-Konten sind generell höher als auf regulären Sparkonten, die aktuell fast gar keine Zinsen abwerfen. Ein Vergleich auf Portalen wie Comparis ist unabdingbar, da schon eine geringe Differenz bei einer langen Laufzeit einen gewaltigen Unterschied macht. Der klare Vorteil des Banksparens liegt darin, dass man den Betrag jederzeit nach unten oder oben korrigieren kann, wobei ein gesetzlicher Maximalbetrag von 6739 Franken im Jahr gilt. Ist man einmal knapp bei Kasse, muss man nicht zahlen.

Der Vorteil von Versicherungslösungen kommt dann zum Tragen, wenn man erwerbsunfähig wird. Die Versicherung hilft einem dabei, das Sparziel auch bei Invalidität zu erreichen. Für diese Leistung bezahlt der Versicherte allerdings einen hohen Preis. Wer ein Risiko decken möchte, sollte deshalb besser eine separate Versicherung abschliessen. Denn besonders für junge Sparer ist die finanzielle Flexibilität ein gewichtiger Vorteil – einen, den sie nicht einfach so hergeben sollten

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