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    Published in Krankenkasse

Einheitskasse könnte 2,15 Milliarden kosten

Eine Studie rechnet vor, dass die Systemumstellung auf eine öffentliche Krankenkasse bis über 2 Milliarden kosten könnte. Die Initianten bestreiten diese Einschätzung.

Ein Wechsel vom heutigen Krankenkassensystem zu einer Einheitskasse würde zwischen 1,56 und 2,15 Milliarden Franken verschlingen. Das zeigt eine von Alliance Santé in Auftrag gegebene Studie. Die Initianten der Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» sprechen von unrealistischen Zahlen.

Die Einheitskassen-Gegner hingegen sehen sich mit den Studienergebnissen bestätigt: «Wir bezahlen viel Geld für einen Systemwechsel, der uns nur Nachteile bringt», lässt sich 

Urs Schwaller

CVP-Ständerat und Co-Präsident von Alliance Santé, in einer Mitteilung vom Donnerstag zitieren.

Alliance Santé ist ein Zusammenschluss von Politikern, den Krankenkassenverbänden Santésuisse und Curafutura sowie dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, der gegen die Einheitskasse kämpft. Das in der Studie herangezogene Szenario sieht vor, dass die heute rund 60 privatwirtschaftlich geführten Krankenkassen in der Schweiz einer öffentlich-rechtlichen Organisation Platz machen. Diese wäre zentral gesteuert, mit 26 kantonalen Agenturen. Die Kosten dieses Systemwechsels wurden nun erstmals geschätzt. Erstellt wurden die Berechnungen vom Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Die Umstellungskosten werden in der Studie in verschiedene Teilbereiche unterteilt: Der Abbau der alten Krankenkassen, die Überführung von Ressourcen vom bestehenden System, der Aufbau der neuen Einheitskasse sowie die vorübergehend parallel benötigten Systeme und Ressourcen.

Der Hauptanteil der Systemwechselkosten entfällt gemäss der Studie mit 1,02 Milliarden oder 58 Prozent der Gesamtkosten auf Parallelstrukturen. Da die Dauer von der Projektierung bis zur Umsetzung der Einheitskasse auf rund zehn Jahre geschätzt wird, entstünden zwangsläufig Doppelspurigkeiten - in verschiedenen Teilbereichen.

Einerseits müsste die neue Kasse aufgebaut, andererseits die «alten» Kassen weiterhin funktionieren, bis die neue Organisation vollständig funktionstüchtig ist.

Die Abbaukosten der alten Kassen werden mit 311 Millionen Franken beziffert, die Aufbaukosten der neuen Kassen mit 360 Millionen Franken. Die Kosten aus der Überführung machen mit 59 Millionen Franken den kleinsten Teil aus. Dazu gehören etwa neue Arbeitsverträge, Entschädigungen und Ausbildungs- und Umschulungskosten.

Personal muss umziehen

Ein Systemwechsel würde aber nicht nur Kosten verursachen, schreiben die Studienautoren, sondern hätte auch Auswirkungen auf das Personal. Derzeit arbeiten rund 12'500 Menschen im heutigen Mehrkassensystem.

Zwar bliebe die Zahl der Mitarbeiter in etwa gleich, allerdings würde sich die Verteilung des Personals nach der Bevölkerungszahl pro Kanton richten. Demnach müssten rund 5000 Personen den Arbeitskanton wechseln, folgern die Studienautoren. Ein Beispiel: Der Kanton St. Gallen benötigte gemäss den Berechnungen 335 zusätzliche Mitarbeiter, der Kanton Bern hätte 276 zu viel.

«Kosten in drei Jahren amortisiert»

In der Studie nicht berücksichtigt wurden die weiteren möglichen volkswirtschaftlichen Kosten durch den Verlust an Effizienz oder Servicequalität aufgrund des fehlenden Wettbewerbs, heisst es weiter. Von solchen Kosten gehen die Wissenschaftler indes aus.

Die Initianten der Einheitskasse winken ab. Das heutige System sei ja ohnehin zu teuer und müsse in den nächsten Jahren harmonisiert werden, sagte der Freiburger SP-Nationalrat  - er ist Mitglied des Initiativkomitees - der Nachrichtenagentur SDA. Die publizierten Kostenschätzungen seien zudem «unrealistisch».

Und auch wenn die Kosten eine Milliarde Franken betragen würden, seien sie in drei Jahren amortisiert, sagte Steiert. Im Frühjahr präsentierten die Initianten ihre Kostenschätzung. Demnach können durch Werbe-, Marketing- und Provisionskosten kurzfristig pro Jahr 300 bis 350 Millionen Franken eingespart werden, wie es damals hiess.

Für die grüne Nationalrätin und Ärztin Yvonne Gilli, die im Initiativkomitee sitzt, handelt es sich beim Bericht von Alliance Santé um ein Gefälligkeitsgutachten: «Die Krankenkassen ziehen alle Register, um die Einheitskasse zu bekämpfen – das ist ein weiterer Beweis dafür, wie viel Angst sie haben.»

Gilli bestreitet nicht, dass der Umbau in eine Einheitskasse kosten werde: «Um neue Strukturen zu schaffen, braucht es Leute und Zeit.» Doch für die Initianten stünden nicht die finanziellen Aspekte im Vordergrund – also auch kein allfälliger langfristiger Spareffekt. Es gehe vielmehr darum, die Schwächen des heutigen Systems auszumerzen: Erstens die mangelnde Prävention. Zweitens die Anreize für Krankenkassen, chronisch Kranke loszuwerden. Und drittens die Quersubventionierung von Grund- und Zusatzversicherungen. Alle dreo Probleme würden durch eine Einheitskasse gelöst, so Gilli.

QUELLE: 20min.ch

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