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Die 3. Säule - einfach erklärt

Die Einzahlung in die 3. Säule ist heute wichtiger denn je. Denn wer als RentnerIn seine Gewohnheiten aufrechterhalten möchte, sollte sich nicht ohne Weiteres auf die Renten der AHV und der Pensionskasse verlassen. Die private Vorsorge wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Ziel der ersten und zweiten Säule ist es, den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Da dies in der Praxis selten der Fall ist, gewinnt die private Vorsorge an Bedeutung.

Dabei gibt es zwei Arten der 3. Säule:

Säule 3a - gebundene Vorsorge

Die Säule 3A wird vom Staat durch gezielte steuerliche Massnahmen gefördert. Das Gesetz erlaubt Arbeitnehmenden und Selbständigerwerbenden, jährlich einen Maximalbeitrag auf ein 3. Säule-Konto einzuzahlen.

Die maximal möglichen Beträge werden vom Staat jährlich neu festgelegt und lassen sich vom steuerbaren Einkommen abziehen und sind vermögensteuerfrei. Erst bei der Kapitalauszahlung fällt eine einmalige Besteuerung zum sogenannten Rentensatz an. Die Gelder aus der gebundenen Vorsorge können aber - mit wenigen Ausnahmen - erst mit Erreichen des AHV-Alters bezogen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Sparen 3-Konto über das Erreichen des offiziellen AHV-Alters hinaus bis maximal 5 Jahre weitergeführt werden.

Säule 3b - freie Vorsorge

Diese Säule profitiert teilweise ebenfalls von begrenzten steuerlichen Vorzügen. Sie ist für jeden ein zusätzliches Sparinstrument. Die Produktepalette ist hier äusserst vielfältig: Sparkonto, Wertpapieranlagen, strukturierte Vermögensanlagen wie Fondssparplan, Immobilien, Lebensversicherungen, Leibrenten. Gerade im Hinblick auf die Altersvorsorge werden die Vorzüge der Säule 3b unterschätzt.

Seit 1950 hat sich das Verhältnis von AHV-Beitragspflichtigen und AHV-Rentenbezügern durch die erhöhte Lebenserwartung von 9:1 auf 3:1 massiv verschlechtert: Immer weniger Beitragspflichtige finanzieren immer mehr Rentenbezüger. Durch diesen Umstand wird die Finanzierung von zukünftigen Rentenausgaben schwieriger und der Aufbau einer freiwilligen privaten Vorsorge (3. Säule) gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Gute Gründe für eine Vorsorge:

Sparen

Möchten Sie sparen – für ein Eigenheim oder sonst einen lang gehegten Wunsch – und gleichzeitig erhöhte Sicherheit für Sie und Ihre Familie gewinnen?

Sicherheit bei Erwerbsunfähigkeit

Die teilweise oder vollständige Erwerbsunfähigkeit infolge von Krankheit oder Unfall kann jedermann treffen. Der dauerhafte Ausgleich des Einkommensverlustes lässt sich gezielt versichern.

Altersvorsorge

Planen Sie eine vorzeitige Pensionierung? Oder haben Sie erkannt, dass Sie nach dem Rückzug aus dem Berufsleben die Renten aus der 1. und 2. Säule nicht ausreichen werden? Dann sorgen Sie jetzt mit dem Abschluss einer Vorsorgepolice vor.

Sicherheit im Todesfall

Liegt Ihnen besonders daran, dass im Fall eines unerwarteten Todesfalls die Hinterbliebenen ihren Lebensstandard in vollem Umfang beibehalten können?


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Das 3 Säulen Prinzip

Die staatliche Vorsorge: Die 1. Säule steht für die AHV (Alters- und Hinterlassenen-Versicherung); dazu zählen auch IV (Invalidenversicherung) und ALV (Arbeitslosen-versicherung). In der AHV/IV sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch versichert. Das Ziel der Existenzsicherung erreicht die AHV/IV allerdings oft nicht mehr. In diesem Fall können, je nach Vermögens- und Einkommenssituation des Rentenbezügers, Ergänzungsleistungen beansprucht werden.

TIPP: Sie sind nicht erwerbstätig, z.B. in Ausbildung, auf einer Weltreise oder vorzeitig pensioniert, ist es wichtig, dass Sie jährlich den AHV-Beitrag als Nichterwerbstätiger einbezahlen. Ansonsten entstehen Lücken in Ihren Beitragsjahren, die zu einer Reduktion Ihrer AHV-Rente führen.

Die berufliche Vorsorge: Die 2. Säule stützt sich auf das BVG (Berufliches Vorsorgegesetz) und das UVG (Unfallversicherungsgesetz). Der Kreis der in der 2. Säule versicherten Personen ist im Vergleich zur 1. Säule eingeschränkt. Angestellte mit einem Einkommen von mehr als Sfr. 19890.– (Stand 2007) sind durch eine Pensionskasse automatisch in der 2. Säule versichert.

Ihre Aufgabe ist es, zusammen mit der 1. Säule die Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung zu sichern. Seit 1984 ist das UVG, seit 1985 das BVG für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bindend, selbstständig-erwerbende Personen können sich freiwillig anschliessen.

Nicht dem BVG-Obligatorium unterstellt sind Selbständigerwerbende sowie Angestellte mit einem Jahreslohn unter CHF 21'060.– und Nichterwerbstätige.

Unfallversicherung (UVG)

Ergänzt wird das Drei-Säulen-Konzept durch die Unfallversicherung (das UVG). Sämtliche Arbeitnehmer sind obligatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. Beträgt Ihr Wochenpensum hingegen weniger als 8 Stunden beim gleichen Arbeitgeber, sind Sie nur bei Betriebsunfällen versichert. Hier empfiehlt es sich, eine separate Versicherung für Nichtbetriebsunfälle abzuschliessen. Als Selbständigerwerbender sind Sie nicht dem UVG-Obligatorium unterstellt. Sie können sich aber freiwillig versichern.

Die private Vorsorge: Die beiden ersten Säulen erreichen ihr Ziel jedoch nur teilweise. Aus diesem Grund unterstützt der Staat die private Vorsorge, die 3. Säule. Auch sie ist im Gesetz verankert und wird zum Teil vom Gesetzgeber steuerlich begünstigt.

Bei der 3. Säule unterscheiden wir zwischen der mit Steuerprivilegien ausgestatteten gebundenen Vorsorge (Säule 3a) und den meist nicht steuerbegünstigten Sparformen der freien Vorsorge (Säule 3b).

Im Gegensatz zu den obligatorischen Versicherungen AHV und Pensionskasse können Sparende ihre 3. Säule frei gestalten.

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